Motek/Bondexpo erst wieder 2026
Das Messedoppel Motek/Bondexpo wechselt in einen Zweijahresturnus. Die für Oktober 2025 geplanten Messen werden auf 2026 verschoben.
Produzenten nutzen zunehmend künstliche Intelligenz in ihren Fabriken. Doch Implementierungen stoßen auf strukturelle, organisatorische und personelle Hürden. Im folgenden geht es um den Aufbau eines soliden Rollout-Fundamentes für KI-Applikationen, von der Datenbasis über die IT-Infrastruktur bis hin zu Strategie und Qualifikation.
Viele Unternehmen organisieren die Produktionssteuerung ausschließlich durch ihre ERP-Systeme. Bei zu hoher Komplexität können Fehlplanungen, hohe Aufwände und begrenzte Flexibilität folgen. Das kostet Zeit und Geld, zudem steht es den Lean Management-Prinzipien schlanker, effizienter und ressourcenschonender Prozesse entgegen. Ein Manufacturing Execution System (MES) kann genau hier ansetzen, indem es Unternehmen dabei unterstützt, ihre Produktionsprozesse zu…
Der Fachkräftemangel entwickelt sich zu einer der größten Herausforderungen für Unternehmen – insbesondere für das produzierende Gewerbe und die IT-nahe Industrie. Auf die geburtenstarken und erfahrenen Jahrgänge der Babyboomer folgen zahlenmäßig schwächere Jahrgänge, die jedoch eigene Stärken mitbringen. Die Initiative BoomerZ hat sich zum Ziel gesetzt, die Stärken beider Generationen zu verbinden.
Das Thema Nachhaltigkeit bleibt in sich hochrelevant – und doch ist die Dynamik zuletzt ins Stocken geraten. Doch Unternehmen müssen Wege finden, Wirtschaftlichkeit und Ökologie in Einklang zu bringen. Im Interview sprechen Christoph Pelger, Jens Kriete und Christian Jung darüber, wie Digitalisierung, Daten und Strategie den Wandel in der Industrie beschleunigen können – und warum…
Die Vollmer Group setzt auf ein Manufacturing Execution System, um Shopfloor-Prozesse zu optimieren und der papierlosen Fabrik näher zu kommen. Erste Erfolge zeigen sich bei der Betriebsdatenerfassung (BDE). Und weitere Schritte sind bereits in Planung.
Edge-KI macht künstliche Intelligenz in der Fertigung praktisch nutzbar: Sie verarbeitet Daten direkt am Ort der Entstehung und ermöglicht Entscheidungen in Echtzeit. Mit robusten Edge-Servern und passenden KI-Beschleunigern kann aus Pilotprojekten ein produktionsreifer Bestandteil industrieller Abläufe werden.
Neue Vorgaben verändern die Spielregeln in der Fertigungsindustrie: Bis 2030 soll der digitale Produktpass über alle Märkte hinweg etabliert sein. Was nach Mehrbelastung klingt, eröffnet neue Perspektiven – sofern Unternehmen ihre Daten im Blick haben.
Datacenter speichern Daten, verarbeiten sie und stellen sie für weitere Analysen wieder bereit. Doch wie lässt sich die Leistung eines solchen Datacenters beurteilen? E-T-A zählt einige Key Performance Indicators auf, die bei der Bewertung eine Rolle spielen und auf Verbesserungspotenzial hindeuten.
Durch die industrielle Digitalisierung wird IT-Infrastruktur zunehmend zum Engpass – sie ist häufig nicht dort verfügbar, wo sie kurzfristig benötigt wird. Denn klassische Rechenzentren werden oft über Jahre geplant und gebaut. Modulare Rechenzentren sind hingegen anschlussfertige IT-Einheiten, die sich in wenigen Wochen fertigen, liefern und implementieren lassen.
Cloud-Infrastrukturen versprechen Flexibilität und Skalierbarkeit, erhöhen aber zugleich das Risiko von Cyberangriffen. Ein durchdachtes Sicherheitskonzept mit klaren Zugriffsregeln, Verschlüsselung und regelmäßigem Monitoring reduziert die Angriffsfläche deutlich. Schulungen und externe Expertise helfen, Schutzmaßnahmen wirksam umzusetzen und Compliance-Vorgaben einzuhalten.
Für viele Industrieunternehmen steht die digitale Transformation an oberster Stelle der Prioritätenliste. Die Wege dorthin sind vielfältig und bergen zahlreiche Stolpersteine und offene Fragen. Der Automatisierungstreff am 14. und 15. Oktober in Heilbronn adressiert diese Fragen mit einem breiten Angebot an praxisnahen Workshops und dem Austausch mit Experten im Innovation Café.
Der Anlagenbau-Spezialist Güdel realisiert mit NetField fortschrittliche IIoT-Systeme von der punktuellen Verschleißüberwachung bis zum ganzheitlichen Industrie-4.0-Ansatz.
Viele Fertigungen erfassen bereits Prozess-, Mess- und Maschinensignale – von Energiezählern über SPS-Zustände bis zu Sensoren. Doch wie gelangen relevante Energiedaten strukturiert in die Systeme, in denen Berichte erstellt, Grenzwerte geprüft und Entscheidungen unterstützt werden? Zum Beispiel über die Edge Devices von In.Hub, die über offene Schnittstellen Maschinendaten einsammeln, verarbeiten und standardisiert weiterreichen.
Produktionsanlagen werden zunehmend vernetzt und durch Daten gesteuert – das macht sie angreifbarer. Doch Sicherheit ist kein optionales Add-on, sondern ein zentrales Kriterium für den stabilen Betrieb von Anlagen und Systemen. Das unterstreicht auch der Gesetzgeber: Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) schreibt die EU nun klare Regeln für die Sicherheit von Produkten mit digitalen…
In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen befördern fahrerlose Transporter die Bauteile und bewegen sich zwischen Lager, Linie und Ladestation umher. Doch diese Automatisierung kostet viel elektrische Energie. Daher entschied VW, in einem Pilotprojekt Betriebsdaten und -zustände der AGV-Flotte auswertbar und optimierbar zu machen. Technologischer Schlüssel dazu war die Asset Administration Shell.
SAP-Anwender können auf ein breites Ökosystem an Add-ons zurückgreifen, um ihre Standardsoftware zu erweitern. Mit der Einführung von SAP S/4Hana und dem Clean Core-Gedanken des Walldorfer Konzerns ändern sich jedoch die Anforderungen an die Zusatztools. Es gilt, neue Kriterien zu beachten.
Die Wertschöpfungsketten des Herzschrittmacherherstellers Biotronik sind komplex. Das APS-System WayRTS von Valantic unterstützt das Unternehmen mit KI-gestützter Optimierung. Dadurch wird präzise und effiziente Kurz-, Mittel- und Langfristplanung möglich. Beispielsweise konnten Bestände und Verschrottungskosten bei Produktwechseln gesenkt werden.
Falsche Vorgabezeiten beeinflussen oft Produktionsplanung, Kalkulation und Liefertreue. KI-gestützte Ansätze können die Arbeitsvorbereitung entlasten, indem sie Systemdaten automatisch korrelieren, um neue Vorgabezeiten zu ermitteln.
Die Fertigung von CNC-Werkzeugen bei VHF Tools ist sehr komplex. Die Werkzeuge werden in unterschiedlichen Geometrien und Ausführungen produziert – mit anspruchsvollen Schleif-, Laser- und weiteren Verarbeitungsprozessen. Damit verbunden sind häufige und zeitintensive Rüstvorgänge. Um bei dieser Komplexität eine mittlere dreistellige Anzahl an Aufträgen pro Planungslauf zu bewältigen, nutzt die Firma die APS-Software Ganttplan von…
Die Geschichte der Industrie 4.0 – Teil 1 Es begann mit einer Zugfahrt Seit vielen Jahren ist die Industrie 4.0 in aller Munde. Doch was verbirgt sich dahinter, wie nahm […]
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Anwender KI-Anbietern vertrauen können und deren KI-Lösung nutzen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojektes ‘TrustKI’, das Anfang 2023 am Institut für Internet-Sicherheit – if(is) der Westfälischen Hochschule gestartet ist. Erste Antworten liefert eine kürzlich abgeschlossene Anwender-Studie.
Rund die Hälfte der vom Branchenverband Bitkom befragten Erwerbstätigen würde Routineaufgabe an eine KI abgeben. Die andere Hälfte lehnt dies jedoch ab. Zudem sehen nur wenige der Befragten keinerlei Nachteile beim Einsatz der Technologie.